Info-Blog

GmbH oder Stiftung?

Stiftungen wurden in der Vergangenheit oft als ,,Erbschaftssteuerumgehungsmodell der Reichen“ angeprangert. Dieser Vorwurf ist seit 1.8. 2008 durch die Abschaffung der Erbschaft- und Schenkungssteuer obsolet.

Der Verlust der steuerlichen Attraktivität einer Stiftung fördert nunmehr eine Rückbesinnung auf die zentralen Stiftungsmotive, wie Vermögenszusammenhalt, Versorgung der Nachfahren oder Förderung der Begünstigten. Zudem stellt sich … mehr

Umsatzsteuer bei Versicherungs- und Finanzdienstleistungen

Versicherungs- und Finanzdienstleistungen sind von der Umsatzsteuer befreit. Da diese Leistungen mitunter sehr komplex sind und sich ständig neue Formen entwickeln, ist aber die Feststellung, welche Leistungen davon betroffen sind, schwierig.

Beim Versicherungsvertreter stellt sich die Qualifizierung noch einfacher dar. Er ist als Person von der Umsatzsteuer befreit. Damit er aber als … mehr

Verwaltungsgerichtshof benachteiligt Kommanditisten

Die Beteiligung als Kommanditist an einer kapitalistisch organisierten Kommanditgesellschaft oder als stiller Gesellschafter an einer vergleichbaren stillen Gesellschaft, vermittelt keine Erwerbstätigkeit. Daher ist die Veräußerung dieser Beteiligung nicht begünstigungsfähig.

Als ein pensionierter, 72-jähriger atypisch stiller Gesellschafter – somit ein dem Kommanditisten vergleichbarer Mitunternehmer – seine Beteiligungen aufgab und die Besteuerung zum Hälftesteuersatz … mehr

Vermietung von Wohnungen an die eigene GmbH

Ist der Vertrag zu fremdüblichen Bedingungen abgeschlossen, kann eine Wohnung auch an die eigene GmbH vermietet werden. Ansonsten könnte die Finanz Missbrauch unterstellen.

Ein Missbrauch ist eine rechtliche Gestaltung, die in wirtschaftlicher Betrachtungsweise ungewöhnlich und unangemessen ist und die nur anhand der vom Steuerpflichtigen beabsichtigten Steuerumgehung logisch erklärt werden kann. Eine Missbrauchsabsicht … mehr

Neue Lehrlingsförderung auch für Forstbetriebe

Bislang gewährte der Fiskus für jedes Lehrverhältnis eine einheitliche Lehrlingsausbildungsprämie in Höhe von € 1.000 je Lehrling und Lehrjahr. Diese Förderung wird nun auslaufen und gebührt nur noch für solche Lehrverhältnisse, die bis zum 27. Juni 2008 begründet wurden. Ein Wechsel in die neue Basisförderung ist nicht möglich.

Wurde das Lehrverhältnis ab … mehr

Gebühren statt Schenkungssteuer

Bis 31. Juli 2008 war für Rechtsgeschäfte, für die Erbschafts- und Schenkungssteuer angefallen ist, generell keine Gebühr zu entrichten. Das ist nun anders.

Da die Erbschafts- und Schenkungssteuer mit Ablauf dieses Stichtages aufgehoben wurde, kommt es für bestimmte Rechtsgeschäfte, die nach dem 31.7. 2008 beurkundet werden, zum Anfall der Gebühr.
Bei Leibrentenverträgen … mehr

Betriebsaufgabe durch Verpachtung

Verpachtet ein Unternehmer seinen Gewerbebetrieb, stellt sich die Frage, ob mit dieser Verpachtung nur ein vorübergehendes Stilllegen seines wirtschaftlichen Engagements verbunden ist oder ob der Unternehmer gänzlich sein Interesse an einer Betriebsfortführung verloren hat.

Beabsichtigt der verpachtende Unternehmer nach Beendigung des Pachtvertrages den Betrieb in ähnlicher Weise fortzuführen oder plant er dessen … mehr

Keine Vorsteuer ohne korrekter Rechnung

Eine Rechnung muss bestimmte Merkmale enthalten, damit ein Unternehmer den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen kann. Ist der Unternehmer grundsätzlich zum Vorsteuerabzug berechtigt, so hat der verantwortliche Buchhalter zu kontrollieren, ob die Rechnung alle Formerfordernisse erfüllt, die zur Vorsteuervergütung erforderlich sind.

Sofern die Rechnung einen Betrag von EUR 150 inklusive Umsatzsteuer übersteigt, hat … mehr

Sturm-, Hagel-, Schneeschäden am Gebäude steuerlich absetzbar?

Dient ein Gebäude unmittelbar der Erzielung von Vermietungseinkünften können Schäden infolge höherer Gewalt steuerlich sofort abgesetzt werden. Wird das Gebäude nur für private Wohnzwecke verwendet, können Kosten zur Schadensbeseitigung als Sonderausgaben oder als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.

Bei den Sonderausgaben besteht im Gegensatz zu den direkt absetzbaren Ausgaben eine betragsmäßige Deckelung: … mehr

Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Medikamente

Mit 1.1. 2009 wurde der Steuersatz auf Medikamente von 20% auf 10% gesenkt. Dies kommt den Konsumenten, viel mehr aber noch den maroden Krankenkassen zugute.

Die Krankenkassen haben, weil sie „unecht“ von der Mehrwertsteuer befreit sind, keinen Vorsteuerabzug auf die bezahlten Medikamente. Der bei ihnen als Kostenfaktor hängen bleibende Umsatzsteuer-Betrag verringert sich … mehr