Anhebung der Auflösungsabgabe ab Anfang 2017

Seit 2013 ist eine Auflösungsabgabe zu zahlen, wenn ein Dienstverhältnis vom Dienstgeber beendet wird, welches der Arbeitslosenversicherungspflicht unterliegt; diese Auflösungsabgabe wurde 2017 weiter angehoben.

Höhe der Auflösungsabgabe

Seit Jänner 2017 beträgt die Auflösungsabgabe EUR 124,00. Bei der Einführung im Jahr 2013 war sie nur in Höhe von EUR 110,00 zu entrichten – … mehr

Rechtzeitige Anmeldung von Dienstnehmern bei der Gebietskrankenkasse

Neue Dienstnehmer müssen vor Arbeitsbeginn bei der Gebietskrankenkasse angemeldet werden (auch wenn ein Dienstnehmer zB nur “einige Stunden zur Probe” arbeiten soll); bei Nichtanmeldung und/oder verspäteter Anmeldung drohen hohe Strafen für Schwarzarbeit.

Zur Anmeldung notwendig sind

  • Name + Anschrift des Dienstnehmers
  • Nationalität und Geburtsort
  • Sozialversicherungsnummer und Geburtsdatum
  • Eintrittsdatum
  • Familienstand und Name und
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Abmeldung von Dienstnehmern

Die Abmeldung eines Dienstnehmers bei der Gebietskrankenkasse hat innerhalb von 5 Werktagen nach Beendigung des Dienstverhältnisses zu erfolgen.

Dabei ist auch der Abmeldegrund anzuführen – Abmeldegründe sind insbesondere

  • Kündigung durch den Dienstnehmer
  • Kündigung durch den Dienstgeber
  • Zeitablauf
  • fristlose Entlassung

zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass – sofern das Dienstverhältnis nicht aus … mehr

Korrekte Arbeitszeitaufzeichnungen sparen Ärger

Arbeitgeber haben zur Überwachung der geleisteten Arbeitsstunden ihrer Arbeitnehmer (auch geringfügig Beschäftigter) in ihrer Betriebsstätte Aufzeichnungen über deren Arbeitszeiten zu führen. Auch im Fall von fix vorgegebenen Arbeitszeiten oder exakten Dienstplänen gibt es davon keine Ausnahmen.

Die Pflicht zur Führung der Arbeitszeitaufzeichnungen trifft den Arbeitgeber, welcher somit auch die verwaltungsstrafrechtliche Verantwortung trägt. … mehr

Ausstellung eines Dienstzeugnisses

Jedem Arbeitnehmer muss auf dessen Verlangen bei Beendigung seines Dienstverhältnisses ein schriftliches Zeugnis (= Endzeugnis) ausgestellt werden. Der Anspruch auf ein Dienstzeugnis kann vom Dienstnehmer im Notfall auch vor dem Arbeits- und Sozialgericht geltend gemacht werden und verjährt erst nach 30 Jahren.

Der Dienstgeber ist aber nicht automatisch verpflichtet, ein Dienstzeugnis auszuhändigen. … mehr

Auflösungsabgabe ab 1.1.2013

Mit dem Sparpaket 2012 wurde eine Auflösungsabgabe in Höhe von € 110 bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses eingeführt.

Bei Beendigung eines jeden arbeitslosenversicherungspflichtigen echten oder freien Dienstverhältnisses hat der Dienstgeber eine „Auflösungsabgabe“ in Höhe von € 110 zu entrichten.

Ausnahmsweise ist keine Auflösungsabgabe zu leisten, wenn

  • das (freie) Dienstverhältnis auf höchstens sechs
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Kündigungen im Krankenstand

Bisher entstand im neuen Arbeitsjahr ein neuerlicher Entgeltfortzahlungsanspruch auch dann, wenn der Arbeitnehmer bei fortdauerndem Krankenstand bereits im vorangegangenen Arbeitsjahr gekündigt oder unberechtigt entlassen wurde. Nun ist das aber anders.

Gemäß dem österreichischen Entgeltfortzahlungsgesetz hat ein Arbeitnehmer im Krankheitsfall Anspruch auf Fortzahlung seines Entgelts. Dieser Anspruch besteht für krankheitsbedingte Dienstverhinderungen von bis … mehr

Ausstellung von Dienstzeugnissen

Wenn der Dienstnehmer es verlangt, ist der Dienstgeber verpflichtet, bei Beendigung des Dienstverhältnisses ein schriftliches Zeugnis über die Dauer und die Art der Dienstleistung auszustellen. Eintragungen und Anmerkungen im Zeugnis, durch die dem Dienstnehmer die Erlangung einer neuen Stelle erschwert wird, sind unzulässig.

Der Dienstnehmer hat nur Anspruch auf ein auf den … mehr