Info-Blog

Inflationsabschlag auch bei GmbH?

Mit der letzten Steuerreform erfolgte eine umfassende Reformierung der Grundstücksbesteuerung. Der 31. März 2012 wurde dabei als maßgeblicher Stichtag festgelegt. Zudem unterliegen Grundstücksverkäufe natürlicher Personen seit 1.4.2012 im Regelfall nur noch der 25%igen Immobiliensteuer (ImmoSt).

Die wesentlichen Eckpfeiler der Reform:

  • Wird ein Grundstück verkauft, dass per 31.3.2012 nicht mehr steuerverfangen war („Altvermögen“),
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Veräußerungsgewinn des Hauptwohnsitzes oder selbst hergestellter Gebäude

Seit 1. April 201 kommt die „Herstellerbefreiung“ nicht zur Anwendung, wenn das selbst hergestellte Gebäude innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Verkauf der Erzielung von Einkünften (z. B. aus Vermietung) gedient hat. Allerdings könnte auch in solchen Fällen die Hauptwohnsitzbefreiung zu einer gänzlichen Steuerfreiheit führen.

Von der Immobilienertragsteuer sind Einkünfte aus … mehr

Holen Sie sich die Quellensteuer aus dem Ausland zurück

Bezieht ein österreichischer Anleger Dividendenerträge von einer ausländischen Kapitalgesellschaft, kann der jeweilige Staat einen gewissen Prozentsatz von der Brutto-Dividende als Quellensteuer einbehalten. Die Quellensteuer kann dann zum Teil auf die in Österreich anfallende Kapitalertragsteuer (= KESt) angerechnet, die darüber hinausgehende Quellensteuer mittels Antrag vom Quellenstaat zurückgefordert werden.

In Österreich werden Dividendenerträge mit … mehr

Steuerliche Rahmenbedingungen für Pflegepersonal

Der Bedarf von Pflegepersonal in Privathaushalten steigt Fraglich in diesem Zusammenhang ist, wie diese Pflegekräfte steuerrechtlich einzuordnen sind, insbesondere, ob sie eine selbstständige Betreuungstätigkeit ausüben oder nichtselbstständige Dienstnehmer sind. Für die Beurteilung, ob ein Werk- oder Dienstvertrag vorliegt, sind der Vertragsinhalt und das Wirken der Pflegeperson entscheidend.

Betreuung im Rahmen einer nichtselbstständigen mehr

Haftungserleichterung für ehrenamtliche Vereinsfunktionäre

Mit der Vereinsgesetznovelle 2011 wurde versucht, die Funktion des ehrenamtlichen Vereinsfunktionärs attraktiver zu gestalten. Kernpunkt der Vereinsgesetznovelle ist die beschränkte Haftung von Vereinsorganen und des Rechnungsprüfers, soweit diese unentgeltlich für den Verein tätig sind.

In Österreichs rund 120.000 Vereinen fehlt es an Personen, die bereit sind, eine Funktionärstätigkeit zu übernehmen. Hauptgrund für … mehr

Steuersünder im Visier der Finanzpolizei

In den letzten Monaten ließ die Finanzpolizei immer wieder mit Schwerpunktaktionen von sich hören. So wurden beispielsweise österreichische Unternehmer zur Kasse gebeten, die versuchten Abgaben zu umgehen, indem sie Fahrzeuge im Ausland anmeldeten, obwohl ihr dauernder Standort in Österreich ist.

Um durch eine effiziente Betrugsbekämpfung mehr Gerechtigkeit herzustellen, hat man mit 1.1.2011 … mehr

Zeitliche Zuordnung von Erträgen und Aufwendungen

Für Unternehmer, die ihren Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln, gilt, dass die Einnahmen und Ausgaben nicht im Zeitpunkt des Entstehens, sondern im Zeitpunkt ihrer Vereinnahmung oder Verausgabung erfasst werden. So will es das Zufluss-Abfluss-Prinzip.

Einnahmen bzw. Ausgaben müssen in jenem Jahr steuerlich berücksichtigt werden, in dem sie auch tatsächlich zu- bzw. abgeflossen sind. … mehr

EUGH entscheidet über Vorsteuerabzug bei Photovoltaikanlagen

Bei der Installation einer Solar- und Photovoltaikanlage ist fraglich, ob eine unternehmerische Tätigkeit im Sinne des Umsatzsteuergesetzes vorliegt. Diese ist aber Voraussetzung für einen Vorsteuerabzug bei den Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage.

Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie in umweltfreundlichen Strom um und helfen somit jedem einzelnen seinen „ökologischen Fußabdruck“ zu verbessern. Der Trend zur Installation einer … mehr

Vorsteuerabzug für unternehmerische Mieter

Damit ein unternehmerischer Mieter einen Vorsteuerabzug geltend machen kann, bedarf es einer Rechnung. Auch ein Mietvertrag kann eine solche Rechnung sein, wenn er bestimmte Kriterien erfüllt.

Als Rechnung gilt jede Urkunde, mit der ein Unternehmer über eine Lieferung oder sonstige Leistung abrechnet. Dabei ist es völlig gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr … mehr

Gründungs-Technologiescheck für Jungunternehmer

Bei technologieorientierten Unternehmensgründungen spielt das Risiko des Marktumfelds, der Technologien und Finanzierungserfordernisse eine große Rolle. Durch den Gründungs-Technologiescheck in Höhe von einmalig € 1.000 soll Jungunternehmern der Zugang zu Beratungsleistungen im Bereich geistiges Eigentum und Technologie erleichtert werden.

Rasches Handeln zahlt sich hier aus: nur die ersten 1.000 Einreicher eines Förderantrags, der … mehr