Anschaffungskosten bei unentgeltlichem Gebäudeerwerb

Durch den Wegfall der Erbschafts- und Schenkungssteuer unterliegt der Erwerb von Liegenschaften aufgrund einer Erbschaft oder einer Schenkung unter Lebenden seit dem 1.8. 2008 der Grunderwerbsteuer. Neben der 3,5%igen Grunderwerbsteuer fällt auch eine Eintragungsgebühr für die Einverleibung im Grundbuch in Höhe von 1% an.

Bemessungsgrundlage ist jeweils der 3-fache Einheitswert. Fraglich ist, … mehr

Gebührenpflicht bei Mietverträgen

Mietverträge, die jemandem das Gebrauchsrecht an einem Gebäude oder Teilen davon für eine bestimmte Zeit gegen ein Entgelt einräumen, unterliegen der Bestandsvertragsgebühr.

Die Gebühr beträgt 1% der vertraglich vereinbarten Leistungen, die der Mieter zu erbringen hat, um den Gebrauch des Mietobjektes zu erlangen. Bei den Leistungen wird zwischen einmaligen und wiederkehrenden Leistungen … mehr

Selbstanzeige als Schutz vor Finanzstrafverfahren

Wurde ein steuerpflichtiger Vorgang nicht ordnungsgemäß gegenüber dem Finanzamt erklärt oder eine Steuer nicht fristgerecht abgeführt, kann ein Finanzstrafverfahren eingeleitet werden. Vor allem dann, wenn das Finanzamt den Verdacht hegt, dass dies dem Steuerpflichtigen nicht nur irrtümlich passiert ist, sondern dass ihn daran ein Verschulden trifft.

Der Einleitung und Verurteilung wegen eines … mehr

Mitteilungspflicht von Honoraren

Bestimmte im Jahr 2008 ausbezahlte Honorare sind dem Finanzamt spätestens bis zum 28. Februar 2009 zu melden.

Meldepflichtig sind alle in- oder ausländischen Unternehmer, die nachstehend angeführte Personen oder Personenvereinigungen mit den angeführten Tätigkeiten gegen Leistung eines Entgeltes beauftragt haben. Körperschaften des privaten (z.B. GmbH, AG) und öffentlichen Rechts (z.B. Bund, Land, … mehr

Vorsteuerabzug trotz falscher Adresse?

Für den Leistungsempfänger hat die falsche oder nicht ausreichende Angabe des Namens und der Adresse des Leistenden gravierende Folgen: Er kann die an den Lieferanten bezahlte Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer abziehen.

Die Angabe des Namens und der Anschrift des liefernden Unternehmers ist notwendig, damit festgestellt werden kann, ob der Rechnungsaussteller tatsächlich Unternehmer … mehr

Verletzung der Schenkungsmeldepflicht

Wird eine Schenkung vorsätzlich nicht binnen der 3-Monats-Frist ab Erwerb angezeigt, kann dies mit einer Strafe im Ausmaß von bis zu 10% des Verkehrswertes des im Schenkungswege erhaltenen Vermögens geahndet werden. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur innerhalb eines Jahres ab Ablauf der 3-Monats-Frist möglich.

Die Strafe verjährt 3 Jahre ab dem Zeitpunkt, … mehr

Zinsen auf ausländischen Bankkonten

Wenn Sie ein Bankkonto oder ein Wertpapierdepot im Ausland haben, dann sollten Sie nicht vergessen, die Zinsen daraus auch Ihrem Finanzamt bekannt zu geben. Die Finanz geht nämlich verstärkt gegen nicht erklärte Zinsen vor.

Vor allem Zinsen, die aus einem EU-Staat oder von bestimmten Drittstaaten wie Schweiz, Liechtenstein, Monaco, Andorra oder San … mehr

Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Medikamente

Mit 1.1. 2009 wurde der Steuersatz auf Medikamente von 20% auf 10% gesenkt. Dies kommt den Konsumenten, viel mehr aber noch den maroden Krankenkassen zugute.

Die Krankenkassen haben, weil sie „unecht“ von der Mehrwertsteuer befreit sind, keinen Vorsteuerabzug auf die bezahlten Medikamente. Der bei ihnen als Kostenfaktor hängen bleibende Umsatzsteuer-Betrag verringert sich … mehr

Sturm-, Hagel-, Schneeschäden am Gebäude steuerlich absetzbar?

Dient ein Gebäude unmittelbar der Erzielung von Vermietungseinkünften können Schäden infolge höherer Gewalt steuerlich sofort abgesetzt werden. Wird das Gebäude nur für private Wohnzwecke verwendet, können Kosten zur Schadensbeseitigung als Sonderausgaben oder als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.

Bei den Sonderausgaben besteht im Gegensatz zu den direkt absetzbaren Ausgaben eine betragsmäßige Deckelung: … mehr

Keine Vorsteuer ohne korrekter Rechnung

Eine Rechnung muss bestimmte Merkmale enthalten, damit ein Unternehmer den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen kann. Ist der Unternehmer grundsätzlich zum Vorsteuerabzug berechtigt, so hat der verantwortliche Buchhalter zu kontrollieren, ob die Rechnung alle Formerfordernisse erfüllt, die zur Vorsteuervergütung erforderlich sind.

Sofern die Rechnung einen Betrag von EUR 150 inklusive Umsatzsteuer übersteigt, hat … mehr