1.1.2014: Rechnungen an den Bund nur mehr elektronisch!

Unternehmer, die Vertragspartner des Bundes im Waren- und Dienstleistungsverkehr sind, müssen beim Bund ihre Rechnungen ab 1.1.2014 ausschließlich in elektronisch strukturierter Form einbringen.

Ab diesem Zeitpunkt werden von den Bundesdienststellen keine Papierrechnungen mehr akzeptiert. Eine Ausnahme bildet lediglich der Barzahlungsverkehr.

Unter elektronisch strukturierten Rechnungen sind Rechnungen in elektronischer Form in einem bestimmten … mehr

Land- und Forstwirtschaft: Bis Jahresende Vorteilhaftigkeit der USt-Option prüfen

Nichtbuchführungspflichtige land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind in der Umsatzsteuer grundsätzlich pauschaliert. Im Falle von höheren Investitionen kann es sich für den Betrieb jedoch auszahlen, zur umsatzsteuerlichen Regelbesteuerung zu optieren.

Ein zeitgerecht eingebrachter Optionsantrag (für 2013 bis spätestens 31.12.2013) ermöglicht die Rückerstattung jener Vorsteuern, die dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb von den Lieferanten … mehr

UID-Nummer und USt-Erklärung für Kleinunternehmer?

In bestimmten Fällen kann es auch für Kleinunternehmer zu einer Umsatzsteuerpflicht oder einer umsatzsteuerlichen Meldepflicht kommen, infolge derer sie rechtzeitig – noch vor Rechnungslegung -eine UID-Nummer beantragen sollten.

Im Regelfall müssen umsatzsteuerliche Kleinunternehmer (das sind Unternehmer, die ihren Wohnsitz oder Sitz in Österreich haben und die Umsatzgrenze von € 30.000 jährlich nicht … mehr

Gruppenbesteuerung: Antrag bis zum Ende des Wirtschaftsjahres

Damit die Gruppenbesteuerung in Anspruch genommen werden kann, muss ein entsprechender Gruppenantrag vor Ende jenes Wirtschaftsjahres, in welchem die Gruppenbesteuerung erstmals angewendet werden soll, unterzeichnet und innerhalb eines Monats an das Finanzamt übermittelt werden.

Entspricht das Wirtschaftsjahr dem Kalenderjahr, ist ein Gruppenantrag bis spätestens 31.12.2013 zu unterzeichnen, wenn die Vorteile der Gruppenbesteuerung … mehr

Neue Regelbedarfsätze 2014 bei Unterhaltsleistungen

Wohnen die Eltern eines Kindes nicht gemeinsam in einem Haushalt, so leistet jener Elternteil, der den Haushalt führt und das Kind betreut, dadurch seinen Beitrag zum Unterhalt des Kindes. Der andere Elternteil ist zur Leistung von Geldunterhalt, den Alimenten, verpflichtet.

Die Höhe des Geldunterhalts wird üblicherweise vom zuständigen Gericht im Zuge eines … mehr

Aufbewahrungspflicht von Belegen für Grundstücke

Die Reduzierung von Lagerkosten ist in der modernen Betriebswirtschaft ein zentrales Thema. Dies betrifft auch die immer größer werdende Flut an aufzubewahrenden Geschäftsunterlagen.

Im Allgemeinen sind Geschäftsbriefe, Buchungsbelege, Jahresabschlüsse, Bücher und Aufzeichnungen, die dazugehörigen Belege sowie die für die Abgabenerhebung bedeutsamen Geschäftspapiere und sonstigen Unterlagen sieben Jahre lang aufzubewahren. So endet beispielsweise … mehr

Sozialversicherung: Verbesserungen für Unternehmer

Im Jahr 2013 wurden zwei Sozialversicherungs-Änderungsgesetze beschlossen, die einige Verbesserungen für Unternehmer unter anderem im sozialen Bereich vorsehen.

Auftraggeberhaftung im Bauwesen

Das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes, wonach auch Unternehmer ohne Arbeitnehmer in die Gesamtliste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Liste) aufzunehmen sind, wurde zunächst vom Gesetzgeber eingeschränkt. Weiterhin können daher nur jene Unternehmer in die … mehr

Steuerabkommen Österreich – Liechtenstein

Am 6. September 2013 hat der Liechtensteiner Landtag dem Steuerabkommen mit Österreich zugestimmt. Neben der zukünftigen Besteuerung von liechtensteinischem Kapitalvermögen regelt das Steuerabkommen auch, inwiefern eine Nachversteuerung und Legalisierung von bisher in Österreich unversteuert gebliebenem Kapitalvermögen erfolgen kann.

Das Abkommen betrifft alle natürlichen Personen, die am 31.12.2011 in Österreich ansässig waren und … mehr

Künstler: Arbeitsmaterial auch weiterhin sofort abzugsfähig

In diversen Medien wurde bereits diskutiert, ob eine für Einnahmen-Ausgaben-Rechner seit 1.4.2012 geltende Einschränkung der sofortigen Absetzbarkeit von Umlaufvermögen auch für Künstler gilt. Das Finanzministerium gab nun Entwarnung.

Mit dem 1. Stabilitätsgesetz 2012 wurde geregelt, dass ab 1.4.2012 auch bei Einnahmen-Ausgaben-Rechnern die Ausgaben für Gebäude und Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens, die keinem regelmäßigen … mehr

Pendlerverordnung: Finanzministerium konkretisiert

Arbeitnehmer haben unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, zusätzlich zum Verkehrsabsetzbetrag das „kleine“ oder „große“ Pendlerpauschale steuerlich geltend zu machen. Welches dem Arbeitnehmer zusteht ist davon abhängig, ob die Benützung eines Massenbeförderungsmittels zumutbar ist oder nicht. Mit der im September veröffentlichten Pendlerverordnung sollen schwer zu interpretierende Begriffe näher definiert werden.

Unzumutbarkeit eines Massenbeförderungsmittelsmehr