Steuerfalle Erbauseinandersetzung

Gibt es mehrere Erben und sollen bestimmte zur Erbmasse gehörende Wirtschaftsgüter wie Grundstücke, Wertpapiere oder Betriebe auf bestimmte Erben gegen Leistung eines Wertausgleichs aufgeteilt werden, ist aus einkommensteuerlicher Sicht besondere Vorsicht geboten.

In diesem Fall kann nämlich unter bestimmten Umständen ein steuerlicher Veräußerungstatbestand ausgelöst werden, der bei den Erben entsprechend zu versteuern … mehr

Grundstücksveräußerung: Steueroptimierung durch Veranlagungs- und Regelbesteuerungsoption

2012 wurde die Besteuerung von Grundstücksveräußerungen neu geregelt. Die Immobilienbesteuerung erfolgt nun durch Abzug der 25% Immobilienertragsteuer, die im Regelfall vom Notar abgeführt wird. Darüber hinaus kann man die Grundstücksverkäufe s erklären (= Veranlagungsoption) oder sämtliche Grundstücksveräußerungen in die laufende Einkommensermittlung aufzunehmen (= Regelbesteuerungsoption).

Veranlagungsoption

Im Zusammenhang mit privaten Grundstücksverkäufen, die zu … mehr

Beginn und Ende einer Vermietungstätigkeit – was muss wann dem Finanzamt gemeldet werden?

Steuerpflichtige müssen dem Finanzamt innerhalb eines Monats alle Umstände anzeigen, die im Bereich der Einkommensteuer und Umsatzsteuer eine persönliche Abgabenpflicht begründen, ändern oder beendigen.

Das betrifft etwa den Wechsel von der beschränkten zur unbeschränkten Steuerpflicht oder wenn eine Vermietungstätigkeit begonnen oder beendet wird. Für die einzelnen Abgabenarten sind darüber hinaus noch nachstehende … mehr

Ärzte-Beiträge zum Wohlfahrtsfonds

Die von den jeweiligen Länderärztekammern einzurichtenden Wohlfahrtsfonds gewähren Ärzten und Zahnärzten (ausgenommen Dentisten) und deren anspruchsberechtigten Angehörigen diverse Versorgungs- und Unterstützungsleistungen. Das reicht etwa von Altersversorgung und Krankenunterstützung bis zur Versorgung von Witwen und Waisen.

Die Wohlfahrtsfonds bilden ein zweckgebundenes Sondervermögen der jeweiligen Ärztekammer. Die Beiträge der Ärzte zu diesen Wohlfahrtsfonds sind … mehr

GSVG-Kleinstunternehmerregelung für Väter und Mütter

Selbstständig erwerbstätige Mütter und Väter, die Bezieher von Kinderbetreuungsgeld sind, erzielen zumeist geringe Einkünfte. Seit 1.7.2013 können sich solche Unternehmer unter bestimmten Voraussetzungen vereinfacht von GSVG-Beiträgen befreien lassen.

Nach alter Rechtslage mussten GSVG-Versicherte für den Zeitraum des Kinderbetreuungsgeldbezugs Pflichtbeiträge für die Sozialversicherung entrichten. Eine Befreiung von der Pflichtversicherung in der Kranken- und … mehr

Was ist eine „Bauleistung“?

Im Umsatzsteuerrecht schuldet jener Unternehmer, der die Leistung erbringt und die Rechnung stellt, die Umsatzsteuer. Dieser Grundsatz wird jedoch in manchen Fällen durchbrochen. Etwa bei der Erbringung von Bauleistungen, wo nach dem Reverse Charge-System die Steuer vom Empfänger der Leistung geschuldet wird.

Da das Umsatzsteuergesetz keine Definition für „Bauleistungen“ enthält, beschäftigte sich … mehr

Geringfügige Beschäftigung des Gesellschafter-Geschäftsführers verhindert vorzeitige Alterspension

Für geringfügig beschäftigte Gesellschafter-Geschäftsführer einer wirtschaftskammerzugehörigen GmbH, die eine vorzeitige Alterspension beziehen, könnte ein aktuelles Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes Probleme bringen.

Da das Höchstgericht in dieser Konstellation von einer GSVG-Pflichtversicherung des Geschäftsführers ausgeht, kommt es in der Folge zum Wegfall der vorzeitigen Alterspension. Diese negative Auswirkung kann nur dadurch vermieden werden, dass der … mehr

Neue Selbständige: Überschreitung von Versicherungsgrenzen melden!

Die rechtzeitige Meldung der Überschreitung von Versicherungsgrenzen erspart Neuen Selbständigen einen 9,3%igen Beitragszuschlag.

Bei Neuen Selbständigen tritt die sozialversicherungsrechtliche Pflichtversicherung aufgrund dieser Tätigkeit erst dann ein, wenn die daraus erzielten Einkünfte über einer bestimmten Grenze, der so genannten Versicherungsgrenze, liegen. Neue Selbständige, die dieser Pflichtversicherung noch nicht unterliegen (etwa weil sie ihre … mehr

Spenden 2013: steuerliche Abzugsmöglichkeit nützen!

Um den für das Jahr 2013 aus steuerlicher Sicht optimalen Spenden-Höchstbetrag zu ermitteln, sollte noch vor Jahresende eine Vorschaurechnung erstellt werden.

Spenden können steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie an Einrichtungen geleistet werden, die entweder im Gesetz ausdrücklich genannt werden (Universitäten, Museen, etc.) oder zum Zeitpunkt der Spende in die gesetzlich vorgesehene … mehr

Machen Sie Ihr Unternehmen bis 31.1.2014 SEPA-fit!

SEPA ist ein EU-weites Projekt und steht für „Single Euro Payments Area“. Ziel ist es, bargeldlose Zahlungen innerhalb der europäischen Teilnehmerländer so zu standardisieren, dass es für die Bankkunden keine Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen mehr gibt.

Durch SEPA können künftig Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen einheitlich abgewickelt werden. Bei Ihrer unternehmensinternen … mehr