Fremdarbeitskräfte in Land- und Forstwirtschaft

Während in familiär geführten landwirtschaftlichen Betrieben die Familienmitglieder im Allgemeinen von der Pflichtversicherung nach dem BSVG umfasst sind, ist in großen land- und forstwirtschaftlichen Gutsbetrieben die Beschäftigung von Fremdarbeitskräften üblich. Für diese gibt es zahlreiche Vorschriften zu beachten.

Werkvertrag oder Dienstverhältnis?

Zunächst ist zu unterscheiden, ob eine Arbeitsleistung in Form eines Dienstverhältnisses … mehr

Das Fahrtenbuch als steuerliches Beweismittel

Das Fahrtenbuch ist ein häufiger Diskussionspunkt bei Betriebsprüfungen und der gemeinsamen Prüfung lohnabhängiger Abgaben. Kilometergelder können nämlich zu signifikanten Steuerersparnissen führen.

Das Fahrtenbuch umfasst Aufzeichnungen darüber, welche Strecken mit einem Fahrzeug beruflich und welche Strecken privat zurückgelegt werden. Bei mangelhaften Aufzeichnungen kann dies dazu führen, dass das Fahrtenbuch als Betriebsausgaben- bzw. Werbungskostennachweis … mehr

Verwertung von Verlustvorträgen durch Erben neu geregelt

Aufgrund eines VwGH-Urteils lässt die Finanzverwaltung ab der Veranlagung 2013 den Abzug von Verlustvorträgen, die beim Erblasser entstanden sind, nur noch zu, wenn der verlustverursachende Betrieb von Todes wegen unentgeltlich zu Buchwerten übernommen wird.

Aus Sicht der Finanzverwaltung waren bisher noch nicht verbrauchte Verlustvorträge des Erblassers bzw. Verstorbenen auf die Erben gemäß … mehr

Begründung von Wohnungseigentum im steuerlichen Privatvermögen

Sind mehrere Personen (Mit-)eigentümer eines Grundstücks, kann aus zivilrechtlicher Sicht das anteilige Eigentumsrecht entweder im Rahmen des so genannten „ideellen Miteigentums“ oder im Rahmen des „Wohnungseigentums“ gestaltet sein.

Während das ideelle Miteigentum lediglich einen prozentuellen (ideellen) Eigentumsanteil am gesamten Grundstück vermittelt, ist mit Wohnungseigentum ein ausschließliches Nutzungs- und Verfügungsrecht über eine bestimmte … mehr

Reverse-Charge-System ab 1.1.2014

Auch bei Lieferungen von Videospielkonsolen, Laptops und Tablets, von bestimmten Metallen sowie von Energie an Wiederverkäufer schuldet seit 1.1.2014 der leistungsempfangende Unternehmer die Umsatzsteuer.

Steuerschuldner der Umsatzsteuer ist im Regelfall jener Unternehmer, der die Leistung erbringt. Mit 1.1.2014 geht – zusätzlich zu den bisher schon geregelten Fällen – bei der Lieferung der … mehr

Neugründungen: Rechtzeitig UID-Nummer beim Finanzamt beantragen!

Jeder Unternehmer, der umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbringt, erhält vom Finanzamt eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID), welche für die unternehmerische Praxis eine weitreichende Bedeutung hat.

Insbesondere ist die eigene UID ein zwingender Bestandteil von ordnungsgemäßen (Ausgangs-)rechnungen. Eine ordnungsgemäße Rechnung ist wiederum Voraussetzung dafür, dass der jeweilige Kunde – sofern dieser ein vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer ist – die … mehr

KFZ und Gesellschafter-Geschäftsführer

Nutzt ein Gesellschafter-Geschäftsführer ein KFZ, das dem Betriebsvermögen der Gesellschaft zuzurechnen ist, so liegt bei ihm ein geldwerter Vorteil vor, der im Rahmen der Einkünfteermittlung entsprechend zu berücksichtigen ist.

Ist ein Geschäftsführer, der zugleich auch Gesellschafter einer GmbH ist, zu nicht mehr als 25% am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt, so spricht man … mehr

Kapitalanleger: Holen Sie sich die Quellensteuer aus dem Ausland zurück!

Die Steuerbelastung der doppelten Besteuerung von Wertpapierdividenden durch Quellensteuer zweier Staaten lässt sich minimieren. Entweder durch Anrechnung der ausländischen Quellensteuer auf die inländische KESt durch die Depotbank und/oder durch einen Antrag auf Steuerrückerstattung im Ausland.

Liegen Wertpapiere auf einem österreichischen Bankdepot, so hat die inländische Bank im Falle ausgeschütteter Dividenden Kapitalertragsteuer (KESt) … mehr

Änderungen in der Lohnverrechnung

Gerade der Jahresbeginn eignet sich im Rahmen der alljährlichen Gehaltsgespräche für steuerliche Optimierungen in der Lohnverrechnung. Insbesondere die bereits im letzten Jahr in Kraft getretenen Änderungen beim Jobticket bieten interessante steuerliche Möglichkeiten für Dienstnehmer und Dienstgeber.

Bisher gab es als Förderung für den Mitarbeiter im Rahmen der Anreise zur Arbeitsstelle nur das … mehr

Vorsteuerabzug bei teilweise steuerfreien Umsätzen

Tätigt ein Unternehmer sowohl steuerpflichtige Umsätze, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, als auch steuerbefreite Umsätze, die zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führen (so genannte „unecht“ steuerbefreite Umsätze), stellt sich die Frage, wie die Aufteilung der Vorsteuerbeträge in ihre abziehbaren und nicht abziehbaren Anteile zu erfolgen hat.

Nach dem Gesetz ist primär eine Aufteilung nach … mehr