Umsatzsteuerverrechnung bei der Schenkung von Liegenschaften

Dem Liegenschaftsschenker blüht dasselbe Schicksal wie dem Verkäufer einer Liegenschaft: Wird bei der Übertragung der Liegenschaft die Umsatzsteuerfreiheit in Anspruch genommen, müssen die in den letzten 10 Jahren geltend gemachten Vorsteuern aus Anschaffung, Herstellungsaufwand und sonstigen Großreparaturen zum Teil an das Finanzamt zurückbezahlt werden.

Diesen „Wermutstropfen“ der Rückzahlung von Vorsteuern kann man … mehr

2011: Neue umsatzsteuerliche Erklärungspflichten

Nur mehr bis Jahresende 2010 gelten bestimmte umsatzsteuerliche Normen. Besonders Kleinunternehmer sollten sich auf neue Rahmenbedingungen ab 2011 einstellen.

Bisher mussten Kleinunternehmer mit Umsätzen unter € 7.500, die keine Steuer zu entrichten hatten keine Umsatzsteuererklärung abgeben. Ab der Veranlagung 2011 wird diese Umsatzgrenze auf € 30.000 angehoben. Diese Umsatzgrenze fällt mit der … mehr

Steuern sparen und bis 31.12.2010 investieren

Bis 31.12.2010 können Sie sich noch die steuerliche Begünstigung einer vorzeitigen Abschreibung sichern. Diese beträgt 30% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten und kann nur für im Zeitraum 1.1.2009 bis 31.12.2010 vorgenommene Investitionen in abnutzbare, körperliche und ungebrauchte Wirtschaftsgüter geltend gemacht werden.

Ausgeschlossen von der Begünstigung sind unter anderem Gebäude, Mieterinvestitionen und PKWs. Die … mehr

Aktion Scharf der Finanz

Mit einem Gesetzesentwurf, der die Steuermoral in Österreich drastisch verbessern und der Schwarzarbeit den Kampf ansagen soll, hat die Regierung für Aufsehen gesorgt. Inkrafttreten soll die geplanten Neuerungen am 1.1.2011.

Finanzstrafgesetz-Novelle 2010

Künftig soll zwischen vorsätzlicher Abgabenhinterziehung und Abgabenbetrug unterschieden werden. Abgabenbetrug liegt bei € 100.000 übersteigender Abgabenhinterziehung unter Verwendung gefälschter oder … mehr

Geschäftsführer aufgepasst: Offenlegungspflicht von Jahresabschlüssen im Firmenbuch

Für manche Unternehmer ist es eher eine leidige Pflicht, dennoch sei daran erinnert: Die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften sind nicht nur für die Erstellung des Jahresabschlusses verantwortlich, sondern auch für dessen Übermittlung an das zuständige Firmenbuch.

Zu den Kapitalgesellschaften gehören im Wesentlichen die GmbH und AG, aber auch die GmbH & Co … mehr

Betriebsprüfung – wann gelten Schwarzumsätze als erwiesen?

Vor allem die Gastronomie und die Baubranche werden von der Finanz als „Risikobranchen“ hinsichtlich von „Schwarzumsätzen“ angesehen. In den letzten Jahren wurde die Gastronomie verstärkt unter die Lupe genommen und typische Gastronomieprodukte überprüft.

Im Rahmen einer behördlichen Ermittlung bei einem Großmarkt wurde umfangreiches Datenmaterial von der Finanzbehörde sichergestellt. Nach der Auswertung der … mehr

Wann ist ein Verein gemeinnützig?

Vereine finanzieren sich primär über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Subventionen. Da sie in der Regel nicht damit das Auslangen finden, gehen sie oft einer wirtschaftlichen (Neben-) Tätigkeit nach. Wenn diese überhand nehmen, kann der Verein seine Gemeinnützigkeit und damit seine Steuerbegünstigungen verlieren.

Ein gemeinnütziger Verein unterscheidet sich maßgeblich von anderen Gesellschaftsformen dadurch, dass … mehr

Ärzte: Tücken beim Einkauf in der EU

Die Neuausstattung einer Ordination mit medizinischen Geräten stellt für viele Ärzte eine große finanzielle Herausforderung dar. In vielen Fällen wird daher aus Kostengründen überlegt, die Gerätschaften nicht in Österreich, sondern im EU-Ausland anzuschaffen. Damit der Einkauf nicht zur Falle wird, gilt aber einiges zu beachten.

Sie stellen fest, dass die erforderlichen medizinischen … mehr

Doppelabschreibung von abnutzbaren Wirtschaftsgütern

Bei der Einlage eines Wirtschaftsgutes wird die Abschreibung vom Verkehrswert berechnet. Ob für das Wirtschaftsgut bereits eine allfällige Abschreibung geltend gemacht wurde, wird nicht berücksichtigt, sodass eine Abschreibung über die ursprünglichen Anschaffungskosten hinaus geltend gemacht werden kann.

Abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die der Erzielung von Einkünften dienen und mindestens ein Jahr verwendet … mehr

Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Rechtsformwechsel und Liegenschaftsvermögen

Betreibt eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein Unternehmen, das die für die Rechnungslegungspflicht maßgeblichen Grenzen überschreitet, so ist sie zur Eintragung als OG oder KG verpflichtet.

Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GesbR) sind im Gegensatz zur Offenen Gesellschaft (OG) oder Kommanditgesellschaft (KG) nicht rechtsfähig. Dies hat zweierlei zur Folge:

1. GesbR ist nicht firmenbuchfähig

Während … mehr