Gebäudeabschreibung von angeschafften Immobilien

Steuerlich sind Anschaffungskosten für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im Regelfall nicht sofort abzugsfähig, sondern – im Fall der Abnutzbarkeit – auf die Nutzungsdauer dieses Wirtschaftsgutes aufzuteilen.

Für Immobilienanschaffungen bedeutet dies, dass die auf das Gebäude entfallenden Anschaffungskosten auf die gesetzlich geregelte Abschreibungsdauer abgeschrieben werden und die auf den (nackten) Grund und Boden entfallenden … mehr

Warenverkauf über das Internet – wie ist die Rechnung zu legen?

Der Internethandel von Waren gewinnt im Verhältnis zu den traditionellen Vertriebskanälen immer mehr an Bedeutung. Werden Waren nach Onlinebestellungen geliefert, so ist für die umsatzsteuerliche Behandlung zunächst zwischen dem Warenverkauf an Unternehmer und dem Verkauf an Privatpersonen zu unterscheiden.

Beim Warenverkauf an Unternehmer muss die Rechnung mit österreichischer Umsatzsteuer ausgestellt werden, wenn … mehr

Pendlerrechner NEU

Der Pendlerrechner des Finanzministeriums dient der Ermittlung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und zur Beurteilung, ob die Benützung eines Massenbeförderungsmittels (öffentlichen Verkehrsmittels) zumutbar ist. Auf Basis dieser Angaben wird dann die Höhe einer Pendlerförderung berechnet.

Am 25.6.2014 ging die überarbeitete Version des Pendlerrechners 2.0 auf der Homepage des Finanzministeriums online. Sie … mehr

Grunderwerbsteuer Neu

Für die entgeltliche und unentgeltliche Weitergabe von Liegenschaften gelten seit 1.6.2014 teilweise neue steuerliche Regelungen.

Die Eckpunkte zur Grunderwerbsteuer bei Grundstücksübertragungen sind:

  • Sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen im Familienkreis ist die Grunderwerbsteuer vom 3-fachen Einheitswert (1-facher Einheitswert bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücksübertragungen im Familienkreis) mit einem begünstigten Steuersatz von
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Krank im Urlaub – Urlaubsverbrauch oder Krankenstand?

Krankenstände im Urlaub sind für den Arbeitnehmer eine unangenehme Sache. Aber auch für den Arbeitgeber stellen sie in der Lohn- und Gehaltsverrechnung eine Herausforderung dar.

Wird ein Arbeitnehmer während des Urlaubs krank, so muss er unter folgenden Voraussetzungen keine Urlaubstage verbrauchen, sondern kann auch während des Urlaubs in den in Krankenstand gehen:… mehr

Sozialversicherungspflicht von Vortragenden

Für nebenberuflich Vortragende, die an Erwachsenenbildungseinrichtungen tätig und als echte oder freie Dienstnehmer einzustufen sind, sieht das Sozialversicherungsrecht eine beitragsfreie pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von € 537,78 pro Monat vor. Neben der Pauschale sind zudem Fahrt- und Reisekostenvergütungen beitragsfrei. Seit 1.1.2014 können auch Lehrende an Fachhochschulen von dieser Begünstigung profitieren.

Um diese … mehr

Zuverdienstgrenzen und aktuelle Änderungen bei der Familienbeihilfe

Die Familienbeihilfe steht Eltern bis zum 18. Lebensjahr ihres Kindes, unter bestimmten Voraussetzungen sogar bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres des Kindes zu. Ausnahme davon sind etwa Zivildienst oder Behinderung des Kindes, denn dann steht die Familienbeihilfe auch noch bis zum 25. Lebensjahr zu.

Bezieht das Kind ab Vollendung des 20. Lebensjahres … mehr

30.09 – wichtiger Stichtag für Rechtsformänderungen

Welche Rechtsform auch immer die richtige für Ihr Unternehmen ist – beim Wechsel der Rechtsform ist der 30.9. des betreffenden Jahres jedenfalls ein wichtiger Stichtag, bis zu dem die Verträge und Meldungen unterzeichnet sein sollten.

Für den Wechsel von einer GmbH in ein Einzelunternehmen bzw. in eine Personengesellschaft sprechen etwa die Nutzung … mehr

GmbH und neue Gründungsprivilegierung: Auch wirtschaftliche Sinnhaftigkeit prüfen!

Das GmbH-Mindeststammkapital ist seit 1.3.2014 wieder auf € 35.000 angehoben, die gesetzliche Mindesteinzahlung auf das Stammkapital beträgt grundsätzlich wieder € 17.500.

Im Gesellschaftsvertrag kann jedoch  vorgesehen werden, dass die Gesellschaft eine Gründungsprivilegierung wie folgt in Anspruch nimmt: Die Summe der (gründungsprivilegierten) Stammeinlagen aller Gesellschafter muss mindestens € 10.000 betragen. Darauf müssen mindestens … mehr

Neuer Leistungsort und One-Stop-Shops bei Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und elektronischen Dienstleistungen ab 1.1.2015

Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und elektronische Dienstleistungen gelten 2015 an jenem Ort als ausgeführt, an dem der private Leistungsempfänger seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Ab 1.1.2015 gelten elektronisch erbrachte sonstige Leistungen (z.B. Bereitstellen von Software, Websites, Online-Zeitungen etc.) sowie Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen, die von Unternehmen aus einem anderen Mitgliedstaat der … mehr