Rechtzeitig Gebühren sparen bei OEG/KEG

Seit 1. Jänner 2007 ist das neue Unternehmensgesetzbuch in Kraft, in dem die Rechtsformen der OEG und KEG nicht mehr vorgesehen sind. So ist es seit 1. Jänner 2007 auch nur mehr möglich, OGs (Offene Gesellschaften) und KGs (Kommanditgesellschaften) zu gründen.

Im Sinne eines einheitlichen Auftretens im Rechtsverkehr müssen daher bis Ende … mehr

Die GmbH-Geschäftsführerhaftung

„Wird das Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH geführt, kann es zu keiner Haftung kommen.“ Diesem Irrtum unterliegt eine Vielzahl von österreichischen Unternehmern die meinen, dass bei einer GmbH das Haftungsrisiko fast gänzlich ausgeschlossen ist.

Das stimmt aber leider nur bedingt, da auch in vielen Fällen der GmbH-Geschäftsführer zur persönlichen Haftung herangezogen … mehr

Hochwasserkatastrophen: Spenden von Unternehmen abzugsfähig

In den letzten Wochen wurden große Teile Österreichs von Unwettern heimgesucht, deren Folgen oft verheerend waren. Um einen Anreiz für Spenden an Hochwasseropfer zu setzen, hat der Gesetzgeber bereits 2002 im betrieblichen Bereich Zuwendungen in Katastrophenfällen zum Abzug zugelassen, sofern sie einen Werbezweck erfüllen.

Ein solcher Werbezweck ist bereits mit einem Spendenhinweis … mehr

Vermietung an nahe Angehörige

Bei Verträgen zwischen nahen Angehörigen sieht die Finanz ganz genau hin, ob diese tatsächlich wirtschaftlich begründbar sind oder nur zur Steuervermeidung abgeschlossen wurden.

Steuerpflichtige können versucht sein durch eine Art „Einkommenssplitting“ mit nahen Angehörigen ihre Steuerschuld zu verringern. Dabei werden beispielsweise mit Familienangehörigen Verträge abgeschlossen, deren Erfüllung mit Kosten verbunden ist, die … mehr

Ehegatten als Angestellte in der Arztpraxis

Aufwendungen, die im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu fremdüblichen Bedingungen zwischen Ehepartnern anfallen, können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Nicht nur die Entlohnung, sondern auch sämtliche sonstige anfallenden Mehrkosten sind absetzbar.

Problematisch werden die Umstände jedoch, wenn überhöhte Lohnzahlungen die Aufmerksamkeit der Finanz wecken. In einem solchen Fall verliert jener Teil des Gehalts, … mehr

Das Auto im Fadenkreuz der Finanz

Bei Steuerprüfungen werden Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Auto stehen, besonders genau unter die Lupe genommen. Kilometergeld, Fahrtenbuch und Finanzierung müssen dann vor dem strengen Auge der Prüfer bestehen.

Wird das KFZ zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt das Auto Betriebsvermögen dar. Es sind die tatsächlichen Kosten (bei Ausscheiden eines … mehr

Studien- und Fortbildungsreisen von Ärzten

Die Tore der Abzugsfähigkeit von Kongressen, Studien- und Fortbildungsreisen sind schnell geschlossen, wenn es an der Erfüllung notwendiger Voraussetzungen mangelt. Sie sollten sich aber nicht scheuen, entsprechende Begünstigungen auch in Anspruch zu nehmen.

Ob Reisekosten, Nächtigungskosten oder Seminarkosten im Zusammenhang mit Kongressen, Studien- und Fortbildungsreisen steuerlich abzugsfähig sind, ergibt sich aus einer … mehr

Freie Dienstnehmer werden teurer

In Österreich gibt es etwa 70.000 freie Dienstverträge. Mit 1. Jänner 2010 werden diese Dienstnehmer den echten Dienstnehmern angeglichen und somit für den Dienstgeber teurer.

Freie Dienstnehmer unterscheiden sich von echten Dienstnehmern dadurch, dass sie nicht im Betrieb eingegliedert und weitgehend frei von Beschränkungen des persönlichen Verhaltens (Arbeitszeiten, Arbeitsort, Weisungen) sind. Für … mehr

Auftraggeberhaftung in der Bauwirtschaft ab 1.9. 2009

Ab 1.9. 2009 können Bauunternehmer, die Bauleistungen an Subunternehmer in Auftrag geben, für Beitragsrückstände des Subunternehmers bei den Krankenversicherungsträgern zur Haftung herangezogen werden.

Die Haftung tritt im Zeitpunkt der Werklohnzahlung für alle zum Ende des Kalendermonats, in dem die Zahlung erfolgte, fälligen Beitragsrückstände des Subunternehmers ein. Das gilt auch für sonstige Formen … mehr

Das „private“ Vermögen der GmbH

Von der Finanz wird verstärkt geprüft, ob bei GmbHs mit dem Unternehmenszweck „Vermietung und Verwertung von Grundstücken“ bei bestimmten Objekte tatsächlich Vermögen der GmbH vorliegt. Luxuswohnungen des Geschäftsführers würden sonst dem außerbetrieblichen Bereich zugerechnet werden – mit unangenehmen Folgen.

Eine GmbH kann keine Privatsphäre haben. Alle ihre Einkünfte sind den Einkünften aus … mehr