Steuerliche Behandlung von Kunstförderungspreisen

Laut Kunstförderungsgesetz sind Staats-, Würdigungs- und Förderungspreise sowie Prämien und Preise für hervorragende künstlerische Leistungen von der Einkommensteuer befreit. Dies gilt auch für vergleichbare Leistungen aufgrund von landesgesetzlichen Vorschriften sowie für Stipendien und Preise.

Im Einkommensteuergesetz werden diverse Steuerbefreiungen aufgezählt. Weitere finden sich in anderen Gesetzen, etwa die Befreiung für Kunstförderungspreise im … mehr

Gebührenpflicht durch mündlich abgeschlossenen Mietvertrag

Eine Gebührenpflicht lässt sich in vielen Fällen leicht vermeiden. Nehmen Sie daher rechtzeitig Kontakt mit uns auf, um eine für Sie und Ihren künftigen Vertragspartner optimale Lösung zu finden.

Auch ein mündlich abgeschlossener Mietvertrag kann Gebührenpflicht auslösen. Dies hat der Unabhängige Finanzsenat (UFS) in einer kürzlich ergangenen Entscheidung erneut bestätigt. In dem … mehr

Umsatzsteuerliche Änderungen bei Liegenschaften

Die Steuerreform hat die Spekulationsfrist bei Immobilien abgeschafft; seit 1.4.2012 sind Liegenschaftsverkäufe steuerpflichtig. Aber auch im Bereich der Umsatzsteuer kam es zu tiefgreifenden Reformen.

1. Optionsverbot bei Geschäftsraumvermietung an nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte Mieter

Schon bisher war die Geschäftsraumvermietung von der Umsatzsteuer (USt) befreit. Nahm der Vermieter die Befreiung in Anspruch, konnte … mehr

Nachschau und Betriebsprüfung

Die Betriebsprüfung ist für den Steuerpflichtigen wie der sprichwörtliche Zahnarztbesuch: manchmal schmerzhaft aber unausweichlich. Durch ordnungsgemäße Buchführung der Geschäftsfälle, Abgabe von korrekten Steuererklärungen und Einhaltung von steuerrelevanten Terminen ist man hingegen auf jede Art von Betriebsprüfung bestens vorbereitet. Als braver Buchführer hat man nämlich bei Erfüllung dieser Vorgaben die Vermutung der sachlichen mehr

Versicherungsgrenze überschritten: Rechtzeitige Mitteilung erspart Strafzuschlag

Ein Strafzuschlag wegen Überschreitung der Versicherungsgrenze kann vermieden werden, wenn spätestens im Dezember des entsprechenden Beitragsjahres eine Überschreitungserklärung abgegeben wird.

Als neuer Selbstständiger fällt man unter die sozialversicherungsrechtliche Pflichtversicherung, wenn die versicherungspflichtigen Erwerbseinkünfte über einer bestimmten Grenze, der sogenannten Versicherungsgrenze, liegen.

Es gibt zwei unterschiedliche Versicherungsgrenzen:

1. Versicherungsgrenze I: € 6.453,36
Diese … mehr

Einschränkung bei der Verwertung von Auslandsverlusten

Für 2012 ist die Berücksichtigung ausländischer Verluste mit dem sich nach ausländischem Steuerrecht ergebenden Verlust gedeckelt. So wird ausgeschlossen, dass ein Überhang an ausländischen Verlusten entsteht.

Inländische Unternehmen können Verluste ihrer ausländischen Betriebsstätten im Jahr der Verlustentstehung in Österreich steuerlich geltend machen. Dazu sind die Auslandsverluste zunächst gemäß dem österreichischen Steuerrecht „umzurechnen“. … mehr

Steuerabkommen Schweiz – Österreich

Am 13. April 2012 haben Schweiz und Österreich ein Abkommen unterzeichnet, welches einerseits die Nachversteuerung von bisher unversteuerten Vermögen und andererseits eine Abzugsteuer für zukünftige Kapitalerträge vorsieht. Geplant ist, dass das Abkommen mit 1. Jänner 2013 in Kraft tritt.

Betroffen vom Abkommen sind alle natürlichen Personen, die in Österreich ansässig sind und … mehr

Spekulationsfrist bei Veräußerung eines Anteils an einer Immobilien KG

Trotz Abschaffung der 10-jährigen Spekulationsfrist im Zusammenhang mit dem Verkauf von Liegenschaften und den damit zusammenhängenden Rechten ist das Thema „Spekulationsfrist“ noch nicht ganz vom Tisch.

Zum einen wird auch noch in Zukunft bei der Veräußerung von Liegenschaften für die Ermittlung des der 25%igen Immobiliensteuer unterliegenden Veräußerungsgewinnes in vielen Fällen auf die … mehr

Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungs-Gesetz

Mit dem Lohn- und Sozialdumping Bekämpfungs-Gesetz wird geprüft, ob allen Arbeitnehmern der ihnen durch Gesetz oder Kollektivvertrag zustehende Grundlohn bezahlt wird. Dies betrifft alle in Österreich tätigen Arbeitgeber.

Als Dienstgeber können Sie bei der Erfassung Ihrer Arbeitnehmer einige Fehler machen. Dazu gehören etwa die

  • Einstufung in die falsche Beschäftigungsgruppe,
  • falsche oder fehlende
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Gaststättenpauschalierung vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat in einem Erkenntnis die seit dem Veranlagungsjahr 2000 anwendbare Verordnung über die pauschale Gewinnermittlung und den pauschalierten Vorsteuerabzug für die Gaststätten- und Beherbergungsbetriebe für Zeiträume ab 1.1.2013 als gesetzwidrig aufgehoben.

Derzeit pauschalierende Betriebe können noch das gesamte Jahr 2012 die Pauschalierungsverordnung wie bisher anwenden. Das Finanzministerium kann bis … mehr